Geohumus ist ein neuartiges, patentiertes Hybridmaterial (Europäisches Patent), welches Dünger und Wasser speichert. Das erdfarbene Granulat ist für viele Anwendungsbereiche geeignet: Garten- und Landschaftsbau, Hobbygarten, Baumschulen und Produktionsbetriebe, Ziergarten und Agrarbereich.
Bewässerungswasser einsparen / Trockenstress reduzieren
Geohumus nimmt während der Bewässerung durch Gießen oder Regen Wasser auf und kann dieses bis zum 40-Fachen seines Eigengewichts in sich speichern. Die Menge an Wasser, die sonst versickern würde und damit der Pflanze nicht zur Verfügung steht, wird so deutlich verringert, das Wasser in Wurzelnähe gespeichert und bei Bedarf an die Pflanze abgegeben.
Gleichmäßige Versorgung mit Nährstoffen und Mineralien
Die Pflanze wird kontinuierlich mit wertvollen Mineralien und Spurenelementen versorgt. Durch das stete Wasserreservoir können sich diese aus dem Geohumus lösen und der Nährstoffspiegel wird konstant gehalten.
Beim Düngen nimmt Geohumus zusätzlich Nährstoffe auf, speichert sie und verhindert dadurch, dass sie ungenutzt ins Grundwasser sickern.
Besseres Bodenklima durch Quellen und Schrumpfen
Bei jedem Gießvorgang speichert Geohumus Wasser und quillt dadurch auf. Bei der Abgabe des Wassers an die Pflanze schrumpft es wieder zusammen. Durch diesen Vorgang sowie durch seine Struktur und Korngrößenverteilung lockert Geohumus den Boden auf.
Dies führt zu einer besseren Bodendurchlüftung, einer besseren Sauerstoffversorgung der Pflanze und Vermeidung von Staunässe.
Da Geohumus überall dort einen Mehrwert bringt, wo Wasser eingespart werden kann, ein verbessertes Pflanzenwachstum oder das schnellere Anwachsen gewünscht wird, sind die Einsatzmöglichkeiten für dieses Produkt nahezu unbegrenzt. Vom heimischen Blumentopf über Golf- und Sportpätze, Baumschulen, Erwerbsgartenbau, Dachbegrünung,öffentliche Grünflächen, Straßenrandbegrünung bis hin zu landwirtschaftlichen Sonderkulturen kann Geohumus eingesetzt werden.
Geohumus ist ein neuartiges, patentiertes Hybridmaterial, in dem alle Eigenschaften seiner Einzelkomponenten kombiniert sind.
Geohumus besteht aus ca. 25 % organischen und ca. 75 % mineralischen Komponenten. Die organische Komponente ist ein vernetztes, teilneutralisiertes Polyacryl. Die mineralische Komponente ist ein Gemisch aus Gesteinsmehlen, Mineralien und gewaschenem Sand mit spezieller Korngrößenverteilung. Als Gesteinsmehle und Mineralien werden nur solche eingesetzt, die auch bisher schon Anwendung in der Landwirtschaft fanden.
Verantwortlich für die Speicherung von pflanzenverfügbarem Wasser und Nührstoffen ist vorwiegend die organische Komponente. Die mineralischen Inhaltsstoffe setzen kontinuierlich einen Mineral-Mix frei, der u.a. eine Vielzahl von wertvollen Spurenelementen beinhaltet. Gleichzeitig verhindern sie bei Wasseraufnahme eine Gel-Bildung.
Definition von www.wikipedia.de: „Ein Polymer [poly-me-r] (griech. πολύ poly „viel“; μέρος méros „Teil“) ist eine chemische Verbindung aus Ketten- oder verzweigten Molekülen (Makromolekülen), die wiederum aus gleichen oder gleichartigen Einheiten, den sogenannten Monomeren, bestehen. Das
Adjektiv polymer bedeutet entsprechend „aus vielen gleichen Teilen aufgebaut“.
Ein wesentlicher Grund für die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Polymeren ist ihre Unlöslichkeit in Wasser. Da sie sich nicht in Lösungen auflösen, gelangen sie nicht in die Blutbahn von Mensch und Tier und können somit nicht mit körperspezifischen Verbindungen reagieren (Enzyme, Hormone etc.) bzw. Zellwände passieren.
Bei Geohumus handelt sich um ein neuartiges, wasserspeicherndes Material, bei dem sowohl die Zusammensetzung als auch die Verfahrensdurchführung patentiert ist.
Alle organischen und mineralischen Einsatzstoffe werden in Wasser zusammengegeben. Durch Zugabe von Initiatoren wird die Polymerisation gestartet. Dabei entstehen die vernetzten Polymere, welche Feststoffe und Wasser einschließen. Es entsteht ein schwach elastisches Produkt mit unregelmäßig, strukturierten Teilchen.
Bei der Herstellung fallen keine Abwasser, keine Abfälle und nur wenig Verpackungsmaterial an. Die Rohstoffe werden in Tankwagen, Containern oder Säcken angeliefert, die wiederverwendet werden. Pro Jahr fallen dadurch z.Zt. max. 1,5 Tonnen Verpackungsmaterial an.
Die Steuerung der Anlage mittels modernster Prozessleittechnik gewährleistet den sicheren Betrieb und auch eine konstante Qualität.
Die Produktionsanlage steht in Frankfurt am Main, ist behördlich genehmigt und wird regelmäßig überprüft.
Der Prozess der Wasseraufnahme und Wiederabgabe ist beliebig oft wiederholbar. Über die Jahre lässt die Aufnahmekapazität nach. Aber selbst nach 3 Jahren speichert Geohumus noch immer bis zum 15-Fachen seines Gewichtes an Wasser.
Geohumus hinterlässt keinerlei Schadstoffe im Boden. Die Gesteinsmehle unterliegen der in Böden stattfindenden natürlichen mineralischen Verwitterung. Der organische Anteil zerfällt in CO2 und Wasser. Der Abbauvorgang dauert je nach Standortbedingungen 25 – 40 Jahre.
Aufgrund der Molekülgröße, -struktur und der eingeschränkten Wasserlöslichkeit wird Geohumus, ähnlich wie andere natürliche biologische Polymere (z.B. Lignin) auch, nur langsam von Mikroorganismen abgebaut.
Mechanische Bearbeitung sorgt für die physikalische Zerkleinerung der Geohumus-Aggregate, während Pilze und Bakterien für den Abbau in niedermolekulare Anteile und eine anschließende Mineralisierung sorgen können. Höhermolekulare Anteile können sich auch an Bodenbestandteile anlagern und zur Bildung von Ton-Humus-Komplexen beitragen. Diese werden im Laufe der Zeit, ähnlich den Resten pflanzlicher oder tierischer Herkunft, in den natürlichen Humuskreislauf des Bodens integriert.
Unter biologisch abbaubar wird die vollständige Umwandlung in Kohlendioxid, Wasser und Biomasse verstanden. Gemäß der Düngemittelverordnung muss 20 % einer Substanz in zwei Jahren abgebaut sein. Dabei ist der Abbau im Boden gemeint und nicht nach den üblichen Testmethoden für wasserlösliche Substanzen.
Bei Geohumus trifft das nicht zu. Die Abbaugeschwindigkeit von Geohumus liegt in der Größenordnung von Lignin. Auch Humus wird nur sehr langsam abgebaut. Würde Humus schnell abgebaut, könnte sich keine Schicht bilden bzw. die Humusschicht verschwände und es könnte keinen Ackerbau mehr geben.
(Lignin: organischer Stoff, der in die pflanzliche Zellwand eingelagert wird und dadurch die Verholzung der Zelle bewirkt.)
Die Firma Geohumus International stellt das Granulat Geohumus in einer eigenen Produktionsanlage her. Bei der Qualität muss man zwischen 3 Punkten unterscheiden:
Rohstoffe
Alle Einsatzstoffe werden mit Analysezertifikaten von etablierten, namenhaften Herstellern bezogen. Stichprobenartig werden dazu parallel Analysen im zertifizierten analytischen Labor bei der AllessaChemie durchgeführt.
Synthese
Die Produktionsanlage wird komplett über ein hochmodernes Prozessleitsystem gesteuert. Abweichungen im Prozess werden sofort erkannt und Chargen mit diesen Abweichungen werden ausgeschleust. Dadurch wird sichergestellt, dass nur qualitativ einwandfreies Material in die weitere Aufarbeitung gelangt. Alle Produktionsdaten werden gespeichert.
Fertigprodukt
Quellfähigkeit und Wassergehalt werden regelmäßig kontrolliert, und so wird sichergestellt, dass nur typgerechtes Material in den Verkauf kommt.
Das Material wird mittels statistischer Kontrolle überwacht. Die Analysen werden im zertifizierten analytischen Labor der AllessaChemie nach den standardisierten Vorschriften der Superabsorber- Hersteller durchgeführt. Die Korngrößenverteilung wird nach den Methoden der statistischen Qualitätskontrolle überwacht.
Die Farbe von Geohumus wird durch die verwendeten Gesteinsmehle, nicht durch Farbstoffe bestimmt. So entsteht ein Produkt, das der Erde farblich sehr ähnelt. Farbvarianzen haben keinen Einfluss auf die Qualität.
Studien haben ergeben, dass die Wasseraufnahme von getrocknetem Geohumus oder ähnlichen Produkten langsamer ist, als die des feuchten Produkts. Das bedeutet, dass bei der Einbringung in den trockenen Boden durch die langsamere Wasseraufnahme mehr Wasser versickert, ehe es von Geohumus aufgenommen werden kann.
Ein Beispiel aus der Praxis: Dieses Phänomen können Sie schnell selbst testen: versuchen Sie mit einem trockenen und mit einem angefeuchteten Lappen die gleiche Menge an Feuchtigkeit aufzunehmen. Hier sehen Sie, dass der feuchtere Lappen schneller und auch mehr Wasser aufnehmen kann.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Staubbildung, die durch das enthaltene Wasser verhindert wird.
Neben der Wasserspeicherung bringt der Einsatz von Geohumus folgende Vorteile:
Wasser wird in das dreidimensionale Netz aus Polymer und Gesteinsmehlen eingelagert. Hauptverantwortlich für die Wasserspeicherung ist das vernetzte, teilneutralisierte Polymer (Superabsorber).
Das Polymer-Netz nimmt Wasser unter Volumenausdehnung auf. Im Gegensatz zu einem Schwamm ist das Wasser hier gebunden und kann nicht durch einfachen Druck entfernt werden. Die Saugspannung, die die Pflanzenwurzeln aufbauen, reicht aber aus, um Geohumus das gespeicherte Wasser wieder zu entziehen. Der Prozess der Wasseraufnahme und -abgabe lässt sich beliebig oft wiederholen.
Das Einzigartige an Geohumus ist, dass die Bestandteile nicht nur physikalisch gemischt, sondern chemisch fest miteinander verbunden sind und sich synergistisch ergänzen. Bei der Anwendung kann daher keine Entmischung auftreten.
Durch die Wasseraufnahme vergrößert sich das Volumen von Geohumus. Dies ist so wie bei einem Luftballon, in den man immer mehr Luft bläst.
Dabei wird auch die Farbe von Geohumus etwas heller. Das ist ein rein physikalisches Phänomen. Die Konzentration der Feststoffe in einem Teilchen, wird bei zunehmender Wasseraufnahme geringer. Bei geringer werdender Konzentration wird die Lichtstrahlung weniger reflektiert und das Produkt erscheint heller. Bei einer Verminderung der aufgenommenen Wassermenge wird Geohumus wieder dunkler.
Die Struktur von Geohumus ändert sich bei diesen Prozessen nicht.
Die Wasserspeicherfähigkeit nimmt innerhalb von 2–3 Jahren langsam ab und bleibt anschließend konstant bei 33 % des Ausgangswertes. Dabei ist zu beachten, dass dies noch immer ein 15-faches Speichervermögen bedeutet.
Geohumus soll die Pflanze in der Anwachs- und Etablierungsphase unterstützen, das pflanzenverfügbare Wasser erhöhen und der Wurzel die Möglichkeit geben, ohne viel Kraft an Wasser und Nährstoffe zu gelangen.
Die Salzkonzentration in einem Superabsorber beeinflusst den osmotischen Druck und somit auch die Quellfähigkeit. Je höher die Salzkonzentration im Umgebungsmilieu ist, desto weniger stark quellen Superabsorber, d.h. je mehr Salz im Boden ist, desto geringer ist die Wasseraufnahme.
Geohumus ist ungiftig und es können auch keine gefährlichen Reaktionen im Boden auftreten. Verzehren sollte man Geohumus aber nicht, da es nicht schmeckt und es evtl. im Magen/Darm aufquellen und wie ein Abführmittel wirken kann.
Geohumus ist kein Gefahrstoff, d.h. nicht giftig, nicht ätzend, nicht gesundheitsschädlich und nicht staubend und somit gesundheitlich völlig unbedenklich.
Geohumus ist nicht giftig, weder für Bodenlebewesen, andere Tiere, noch für Pflanzen. Dies wird durch Untersuchungen des Bundesumweltamtes eindeutig bestätigt:
„Aufgrund der nahen Verwandtschaft mit vielen natürlichen Bodenbestandteilen, insbesondere mit Huminstoffen aus pflanzlicher Zersetzung, gelten synthetische Polycarboxylate (auch Superabsorber) als toxikologisch und ökotoxikologisch unbedenklich. In den Böden tragen sie weder zur Mobilisierung von Schwermetallen bei, noch schädigen sie Mikroorganismen, Würmer oder Pflanzensamen.“
(Quelle Forschungsbericht des Umweltbundesamtes 296 72 036, UBA-FB 98-053)
Vernetzte Polymere sind seit über 30 Jahren bekannt. In unzähligen Untersuchungen wurde die Ungiftigkeit und Unbedenklichkeit belegt. Polymere (= Superabsorber), wie sie in Geohumus eingesetzt werden, werden sogar bei der Wundversorgung (Pflaster) und innerhalb des Körpers (Zahnzement, Hüftprothesen) eingesetzt.
Nein, Geohumus ist gemäß der Düngemittelverordnung ein Bodenhilfsstoff, da seine wertbestimmenden Inhaltsstoffe primär auf die Verbesserung von Bodenstruktur und Wasserspeicherung und sekundär auf Düngung bzw. Pflanzenernährung abzielen.
Geohumus liefert wichtige Mineralien und Spurenelemente.
Der pH-Wert liegt zwischen 6,0 bis 6,5 und somit im Neutralbereich.
1. Ressourcenplanung
Wasserersparnis und Reduzierung des Bewässerungsaufwandes
Obwohl unser Planet zu mehr als 70 Prozent damit bedeckt ist, wird Wasser zunehmend ein knappes Gut. Denn gerade mal drei Prozent dieser gewaltigen Mengen sind trinkbares Süßwasser, und wiederum nur ein Drittel davon ist für die menschliche Nutzung erreichbar. In der Landwirtschaft werden weltweit 70 Prozent unserer Trinkwasservorräte verbraucht. Meist ist die Bewässerungstechnik veraltet oder den Bedingungen nicht angepasst. Auch die Wahl der Feldfrüchte wird eher von ökonomischen Überlegungen und nicht aufgrund klimatischer Bedingungen getroffen. Die Folge sind hohe, aber vermeidbare Wasserverluste. Hier kann Geohumus wertvolle Lösungsansätze bieten. Geohumus absorbiert und speichert Wasser, das normalerweise durch oberflächliches Abfließen oder Versickerung verloren geht. Dieses gespeicherte Wasser kann die Pflanze je nach Bedarf über ihre Wurzelhaare aufnehmen. Daher muss nicht so häufig bewässert werden. Im Durchschnitt kann jedes dritte Gießen bzw. Bewässern eingespart werden.
Weniger Mineraldünger
Die Herstellung von Mineraldüngern für Landwirtschaft und Gartenbau erfordert immense petrochemische Ressourcen. Der gesamte Energiebedarf für beispielsweise eine Tonne Stickstoff einschließlich Herstellung, Transport und Ausbringung beträgt etwa zwei Tonnen Erdöl. Studien zeigen, dass durch die Verwendung von Geohumus der Mineraldüngereinsatz reduziert werden kann. Pflanzenwurzeln wachsen direkt in die wasserspeichernden Geohumus-Granulate hinein und können aus diesen die enthaltenen mineralischen Nährstoffe herauslösen. Durch Verringerung des Sickerwasseraustrags werden außerdem die damit einhergehenden Nährstoffauswaschungen reduziert. Außerdem stimuliert Geohumus die Umsatzleistung von Mikroorganismen, die für die Freisetzung von Pflanzennährstoffen aus der organischen Bodensubstanz als auch aus den Geohumus-Mineralien sorgen.
2. Reduzierung von Nährstoffausträgen / Eutrophierung
Die unsachgemäße und übermäßige Verwendung von leichtlöslichen Düngern in Landwirtschaft und Gartenbau führt zu unerwünschten Nährstoffausträgen mit möglicher Anreicherung (Eutrophierung) von z.B. Nitraten und Phosphaten in ansonsten nährstoffarmen Oberflächengewässer und Grundwasser. In Oberflächengewässern kommt es zu einem rasanten Wachstum von Algen und höheren Pflanzen. Durch das vermehrte Absterben von Pflanzen und die anschließende Zersetzung wird übermäßig viel Sauerstoff verbraucht; der Sauerstoffmangel wiederum kann zu Störungen im Ökosystem führen. Grundwasser wird möglicherweise für eine Trinkwassernutzung unbrauchbar. Durch die Verwendung von Geohumus lässt sich der Düngemitteleinsatz in vielen Fällen reduzieren. Außerdem verringert Geohumus die Sickerwasserbildung im Boden und folglich die damit einhergehenden Nährstoffauswaschungen.
3. Erhalt und Verbesserung der Bodenfunktionen
Der Boden erfüllt im Sinne des Bodenschutzgesetzes natürliche Funktionen als Lebensgrundlage für Menschen, Tiere und Pflanzen und Bodenorganismen, als Bestandteil des Naturhaushalts insbesondere mit seinen Wasser- und Nährstoffkreisläufen, als Abbau-, Ausgleichs- und Aufbaumedium für stoffliche Einwirkungen aufgrund der Filter-, Puffer- und Stoffumwandlungseigenschaften, insbesondere auch zum Schutz des Das Quellen und Ausdehnen der Granulate bei Wasseraufnahme ist das zentrale Attribut von Geohumus und sorgt für eine verbesserte Bodenstruktur, die ihrerseits für eine Vielzahl von wertvollen Bodenfunktionen verantwortlich ist:
4. Umweltverträglichkeit
Geohumus ist absolut unschädlich für Gesundheit und Umwelt. Das ist das Ergebnis zahlreicher toxikologischer und ökotoxikologischer Gutachten. Mechanische Bearbeitung sorgt für die physikalische Zerkleinerung der Geohumus-Aggregate, während Pilze und Bakterien für den biologischen Abbau des Materials sorgen können. Nach einigen Jahren verringert sich die wasserspeichernde Funktion von Geohumus.


Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Geohumus in das Substrat einzubringen:
Geohumus in das Substrat mischen, wie gewohnt weiterverarbeiten, oder
Geohumus direkt in das Pflanzloch geben
Pflanzloch ausheben
Benötigte Menge Geohumus dazugeben und mit dem lockeren Substrat im Pflanzloch vermischen
Pflanze einsetzen
Mit Substrat auffüllen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Geohumus in das Substrat einzubringen:
Geohumus in das Substrat mischen, wie gewohnt weiterverarbeiten, oder
Geohumus direkt in das Pflanzloch geben Pflanzloch ausheben
Benötigte Menge Geohumus dazugeben und mit dem lockeren Substrat im Pflanzloch vermischen Pflanze einsetzen
Mit Substrat auffüllen

Geohumus gleichmäßig auf vorbereitete Erde streuen – für große Flächen empfehlen wir einen Düngerwagen zur Ausbringung
In eine 10 cm tiefe Schicht einarbeiten (fräsen / grubbern)
Vor Auslegen des Rollrasens den Boden gründlich wässern und einige Minuten einwirken lassen
Rollrasen auflegen und walzen bzw. festigen
Reichlich wässern
Bei der Dosierung von Geohumus muss die örtliche Gegebenheit berücksichtigt werden (Pflanzen- und Bodenart, Lage etc.).
Ø Empfehlungen: | ||
|---|---|---|
Blume-/Gemüsebeet: | ca. 300 ml (200 g) je qm | |
Kübel, Ampeln, Container: | ca. 6-9 ml (4-6 g) je cbm | |
Bäume: | ca. 6-9 l (4-6 kg) je cbm | |
Rasen / Rollrasen | ca. 225-300 ml (150-200 g) je qm |
Mit Geohumus haben Sie die Möglichkeit, flexibel auf die Ansprüche Ihrer Pflanzen, des Bodens und Ihres eigenen Gießverhalten zu reagieren.
Dosieren Sie bei einem Boden, der nur sehr schwer Wasser speichert, etwas mehr.
Wenn Ihre Pflanze einen starken Wasserbedarf hat, wählen Sie ein hochwertiges Substrat und mischen Sie Geohumus direkt mit ein.
Im Hobbybereich können die Pflanzen aus dem Blumenkasten oder dem Pflanzbeet angehoben und Geohumus im Wurzelbereich eingebracht werden. Je dichter Sie das Granulat zum Wurzelbereich geben, desto besser ist die Wirkung.
Wenn die Pflanzen Flachwurzler sind, können Sie kreisförmig mit einem Spaten oder einer Hacke eine Furche ziehen und Geohumus nachdosieren. Wenn Sie einige cm vom Stamm entfernt, außerhalb des Wurzelfilz, schräg einstechen, verletzen Sie das Wurzelsystem kaum. Sollten die Wurzeln zu fest sein bzw. an der Oberfläche liegen, ist eine Auflockerung bzw. Zerteilung des Wurzelfilzes sogar für das Wachstum der Pflanze förderlich.
Im Profibereich gibt es Maschinen, die das Granulat in den Wurzelbereich einbringen können (z.B. Schlitzsäh-Maschinen). Für Einzelpflanzen und Bäume gibt es spezielle Injektoren, die mit Druckluft das Granulat in den Wurzelbereich einbringen (z.B. www.vogt-baugeraete.de).
Ideal ist es, Geohumus beim Umtopfen Ihrer Pflanzen anzuwenden. Füllen Sie hierzu ein Drittel des Behälters mit frischem Substrat auf und mischen Sie Geohumus ein (1 Esslöffel pro Liter Pflanzerde – siehe Anleitung).
Sollte es nicht möglich sein die Pflanze umzutopfen, gehen Sie folgendermaßen vor:
Versuchen Sie etwas tiefer (ca. 8 bis 10 cm Tiefe) Bodenmaterial um die Pflanze herum zu entnehmen und dann eine Schicht Geohumus (1 Esslöffel für 1 Liter Pflanzerde) um die Pflanze herum aufzutragen. Danach die Pflanzerde wieder auftragen, etwas andrücken, fertig.
Nein. Je dichter Sie an die Wurzelschicht kommen, desto besser kann Geohumus wirken und die Pflanze mit Feuchtigkeit und Wasser versorgen. Wenn das Wurzelsystem auf das Granulat zugreifen kann, ist das optimal.
Achten Sie bitte darauf, dass Sie das Wurzelgeflecht nicht zu stark beschädigen.
Versuchen Sie etwas tiefer (ca. 8 bis 10 cm Tiefe) Bodenmaterial um die Pflanze herum zu entnehmen oder kleine Löcher zu stechen und dann Geohumus einfüllen.
Praxistipp: Um Geohumus möglichst gleichmäßig einzufüllen, können Sie auch eine kegelförmige Gießhilfe nehmen (schräg einstechen, Geohumus einfüllen, eventuell mit einem anderen Gegenstand das Granulat herausrieseln lassen und dann den Stab langsam rausziehen).
Wenn aber der Kübel zu stark verwurzelt ist, Sie kaum noch Erde/Substrat sehen, sollten Sie umtopfen – Ihre Pflanze wird es Ihnen danken.
Geohumus ist nicht entzündlich, nicht brennbar und nicht umweltgefährlich.
Geohumus trocknet an der Luft bei Sonneneinstrahlung aus und wird dadurch härter. Das hat keine Beeinträchtigung auf das Produkt, aber die Geschwindigkeit der Wasseraufnahme verlangsamt sich. Zudem ist das harte Produkt scharfkantiger bei der Handhabung mit der bloßen Hand. Deswegen empfehlen wir eine Lagerung in geschlossenen Behältern. Die Lagertemperatur sollte im normalen Bereich zwischen -20 °C bis 40 °C liegen.
Im Behälter ist die Luftfeuchtigkeit höher. Bei höheren Temperaturen ist diese größer als bei niedrigeren Temperaturen. Nimmt man einen Eimer aus der Hitze und stellt ihn kalt, setzt sich Kondenswasser am Eimerdeckel ab, das aber von Geohumus wieder aufgenommen wird. Gleiches gilt für Beutel.
Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden.
Durch die mineralischen Komponenten in Geohumus werden kontinuierlich Mineralien und eine gewisse Menge Nährstoffe (außer Stickstoff) freigesetzt. Vor allem versorgt Geohumus die Pflanzen sehr gut mit den erforderlichen Spurenelementen. Zusätzlich enthält Geohumus noch organischen Stickstoff.
Bei einer Düngung nimmt Geohumus im gequollenen Zustand Dünger auf und gibt es anschließend langsam wieder ab (siehe Wirkungsweise von Geohumus). Es wird weniger Dünger ausgewaschen und der Einsatz davon kann reduziert werden. Geohumus verhindert somit, dass Grundwasser unnötig mit Dünger belastet wird.
Die Kombination mit anderen Bodenhilfsstoffen ist sehr gut möglich. Das gilt besonders für die Kombination mit Mykorrhiza, Phytohormonen und auch Kompost.
Da Geohumus den Huminsäuren sehr ähnlich ist, kann auf den Zusatz dieser Produkte verzichtet werden.
(Huminsäure ist ein Huminstoff und bezeichnet eine Gruppe verschiedener Säuren, die sich aus Resten abgestorbener Lebewesen im Boden bilden.)
Geohumus hat bereits eine eigene Düngerwirkung durch die Abgabe von Mineralien und Spurenelementen an die Pflanze. Parallel speichert Geohumus den zugeführten Dünger. Dadurch können Sie bis zu 15 % weniger düngen.
Wir empfehlen organische Dünger, da diese generell für die Umwelt vorteilhafter sind. Beim Düngen den verminderten Bedarf beachten, da Geohumus bereits eine Düngerwirkung hat.
Der Umgang mit Geohumus erfordert keine besonderen Maßnahmen. Schutzkleidung ist nicht erforderlich. Überdosierungen sind zu vermeiden.
Theoretisch kann man in der Wurzelschicht auch Geohumus einsetzen, wir empfehlen aber Geohumus in Kombination mit Boden und Substrat zu nutzen.
Kurzer Hinweis: Wenn eine Umstellung von Hydrokultur auf Boden/Substrat erfolgt, sollte das nur bei Jungpflanzen gemacht werden. Das Wurzelsystem der Pflanze passt sich sehr schnell der Umgebung bzw. der Versorgung an. Sonst kann es schnell passieren, dass nach dem Einsetzen in den Boden die Wurzeln wegfaulen (umgekehrt ist es ebenso schwierig).
Wenn Geohumus Wasser aufnimmt, kommt es zu einer Volumenzunahme. Man sollte daher darauf achten, dass die Gefäße nicht randvoll mit Erde gefüllt sind und man einen Gießrand von mehreren Zentimetern hat.
Praxistipp: Bringen Sie das Granulat schon im gequollenem Zustand ein. Wässern Sie hierzu die gewünschte Menge vorher (schütten Sie das Granulat in einen mit Wasser gefüllten Eimer und lassen Sie diesen 20-30 Minuten stehen).
Generell ja – der Bonsai ist eine sehr empfindliche Pflanze. Achten Sie daher bitte darauf, dass der Wurzelballen nicht austrocknet und auch nicht zu nass ist. Andernfalls drohen Wurzeln, die nicht genug oder zu viel Wasser abbekommen, zu vertrocknen bzw. die Blätter zu verwelken.
Hier gibt es spezielle Substrate, die an der Färbung erkennen lassen, wann Sie wieder gießen müssen.
Nicht unbedingt – welke Blätter können die ersten Anzeichen dafür sein, dass die Haarwurzeln bereits Wurzelfäule haben, der Bonsai zu viel oder zu wenig Wasser hatte und das Wurzelsystem die Pflanze mit Wasser und Nährstoffen nicht mehr versorgen kann.
Die Wurzeln können also kein Wasser mehr aufnehmen und der Baum vertrocknet. Suchen Sie einen Spezialisten auf.
Myrten reagieren sehr empfindlich gegenüber Ballentrockenheit. Wenn der Ballen völlig ausgetrocknet ist, kann das bereits innerhalb von wenigen Stunden zum Absterben der Pflanze führen.
In der Natur stellt sich die Myrte darauf ein und gräbt ihre Wurzeln tief in den Boden. Das ist leider in Pflanzschalen nicht möglich. Daher darf nicht zu viel (Staunässe vermeiden) und nicht zu wenig (Ballenaustrocknung vermeiden) gegossen werden.
Hier schafft Geohumus Abhilfe. Es kann große Mengen Wasser speichern und dieses wieder an die Wurzeln abgeben, ohne innerhalb des Pflanzgefäßes Staunässe zu verursachen.
Es gibt immer einige Wochen im Jahr, in denen Sie aufgrund der Niederschlagsmenge nicht wässern müssen. Oftmals kommt die Feuchtigkeit aber nur an die Oberfläche, nicht in die Wurzelregion.
Die weiteren Eigenschaften von Geohumus unterstützen das Wachstum der Pflanze auch bei Regen: Durch die in Geohumus enthaltenen Gesteinsmehle stehen der Pflanze lebenswichtige Mineralien und Spurenelemente zur Verfügung. Durch die Quell- und Schrumpfprozesse des Granulats wird der Boden aufgelockert.
Kamelien und Rhododendren sind beide Flachwurzler und benötigen ganzjährig Wasser. Geohumus ist daher bestens für diese Pflanzen geeignet.
Ja. Geohumus verändert den pH-Wert des Bodens nicht und gibt auch keinen Kalk ab. Im Gegenteil – er bindet Calcium und entkalkt den Boden dadurch etwas, was sehr vorteilhaft für Azaleen und Kamelien ist.
Orchideen leben in der Natur epiphytisch, d.h. sie sitzen auf Ästen oder Zweigen, mögen möglichst viel Licht, aber keine direkte Sonne. Die Wurzeln wachsen an der Baumrinde entlang, halten sich daran fest, finden einen feuchten Moder, dessen Luftfeuchtigkeit die Wurzel dampfförmig aufnimmt.
Nach den täglichen Regenschauern zu gewissen Jahreszeiten trocknen die Wurzeln stets wieder ab. Klappt das nicht, leidet die Pflanze, und (tödlicher) Pilzbefall ist oft die Folge.
Die Wurzeln mögen also kein flüssiges Wasser über einen längeren Zeitraum.
Im Handel finden Sie verschiedene Wuchsformen, die diese Lebensweisen imitieren. Beispielsweise gibt es Orchideenarten, die auf Aststücke gebunden werden. Hier muss dann die Pflanze täglich besprüht werden, damit die Wurzeln, die auch wieder an der Rinde/am Ast entlang wachsen, nass werden. Dem Sprühwasser wird ein hochverdünnter Dünger beigemischt.
Die übliche Verkaufsform der Orchidee ist in Töpfen mit einem speziellen Orchideen-Substrat (Mischungen aus meist groben Rindenteilen).
Wenn Sie Geohumus einsetzen, achten Sie darauf, dass max. 1/2 Teelöffel je Pflanze zu dosieren. So kann das Substrat auch mal austrocknen, da sonst die Wurzeln faulen.
Praxistipp: Man tränkt die Pflanze und lässt das überschüssige Wasser ablaufen. Im Substrat ist nun wieder genügend dampfförmiges Wasser.
Ja, auf jeden Fall. Gerade der Einsatz von Geohumus bei Pflanzen, die viel Wasser benötigen, wird empfohlen.
Hortensien benötigen viel Wasser und lieben halbschattige Standorte. Sie sind sogenannte Flachwurzler. Pflanzen Sie die Hortensie nicht tiefer als „bodeneben“, sonst kommt zu wenig Luft an die Wurzeln. Durch das Quellen und Schrumpfen wird der Boden gelockert.
Der Topfballen sollte immer feucht in die Erde gesetzt wird. Heben Sie das Pflanzloch großzügig aus oder nehmen Sie einen entsprechend großen Topf, etwa 2–3 mal so groß wie der gekaufte Topfballen. Die Pflanzerde gleichmäßig mit Geohumus mischen. Erde festdrücken. Tipp: Formen Sie einen etwa 5 – 10 cm hohen Gießrand und wässern Sie am Anfang mehrfach.
Wenn das Granulat maximal Wasser aufgenommen hat, versickert das restliche Wasser.
Praxistipp: Achten Sie bitte darauf, dass das restliche Wasser auch abfließen kann und der Boden entsprechend durchlässig ist.
Jeder Boden hat eine andere Struktur und damit auch andere Eigenschaften:

Durch Verwendung von Geohumus kann es, vor allem bei Kübeln, nicht zu Staunässe kommen. Wenn Geohumus seine maximale Wassermenge aufgenommen hat, wird der Wasserablauf durch das gequollene Geohumus nicht beeinflusst. Geohumus bildet in keiner Weise Sperrschichten für Wasser, d.h. die Infiltration des Bodens wird nicht negativ beeinflusst.
Bitte achten Sie darauf, dass Wasser aus den Kübeln abfließen kann.
Geohumus ist, insbesondere bei Pflanzen die Trockenheit lieben, nicht besonders hilfreich (z.B. bei den Steppenpflanzen Tulpen, bei Lilien, bei Monarda).
Geohumus oder Erde mit Geohumus kann, wenn diese nicht anders zu verwerten ist, über den normalen Hausmüll entsorgt werden.
Vergleicht man die Wasserspeicherkapazität von feinem Torf mit Tonanteilen im Vergleich zu Torf mit Geohumus werden oft keine großen Unterschiede gemessen.
Fakt ist: Misst man nur die Wasserspeicherkapazität und nicht auch die Luftkapazität in verschiedenen Bewässerungs- und Kulturstadien, bekommt man bei der Bewertung ähnliche Ergebnisse. Der Vorteil von Geohumus liegt darin, dass mit einer geringen Menge Geohumus, bei Rohstoffen, die der bakteriellen Zersetzung ausgesetzt sind, langfristig der Wasserspeicher bei ausreichender Luftkapazität gesichert werden kann. Somit kann z.B. ein grobes Substrat für Kübelpflanzen, eine dauerhafte Luftkapazität bei ausreichender Wasserspeicherkapazität erreichen. Durch das Quellen und Schrumpfen des Materials erfolgt eine Bodenlockerung. Der Torf fällt im Laufe der Langzeitkultur stark zusammen.
Geohumus erhalten Sie im Gartenfachhandel, in Gartencentern, Baumärkten, bei Großhändlern und Online-Shops. Auf unsere Website finden Sie die passende Verkaufsstelle direkt in Ihrer Nähe. Ist kein Standort in Ihrer Nähe, können Sie auch direkt über unseren Online-Shop bestellen.
Da von Geohumus keinerlei Gefährlichkeit ausgeht, kann es ohne Bedenken für den Gemüse- und Obstanbau eingesetzt werden.