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< Weltwassertag 2010: Geohumus – ein Investment, das Wasser spart
23.03.2010 12:19 Alter: 165 days
Kategorie: Pressemitteilungen

Nachhaltige Schonung einer der wertvollsten Ressourcen: Wasser

Geohumus – Bodenhilfsstoff für eine grünere Zukunft Die Frankfurter Visionäre der Geohumus International GmbH wollen mit ihrem Granulat die Welt verändern.


Frankfurt am Main, März 2010 – Sieben Jahre intensiver Forschung waren vorausge­gangen, bis 2005 mit Geohumus ein Bodenhilfsstoff entwickelt werden konnte, der dank seiner enormen Speichereigenschaften einen Lösungsansatz zur Bewältigung der drohenden Wasserknappheit auf unserem Planeten leisten kann. Zwar sind zwei Drittel der Erde von dem wertvollen Nass bedeckt, doch nur ein verschwindend geringer Teil von weniger als einem Prozent steht dem Menschen als Trinkwasser zur Verfügung. Mehr als 70 Prozent der weltweiten Süßwasserreserven werden in der Landwirtschaft zur Herstellung von Lebensmitteln und nachwachsenden Rohstoffen verbraucht. Dabei versickern und verdunsten zwei Drittel des Bewässerungswassers ungenutzt – also ohne von den Pflanzen aufgenommen zu werden. Gerade im Agrarbereich müssen deshalb Wasserspartechnologien ansetzen, um die drohende Knappheit des nicht reproduzierbaren Rohstoffs zu bewältigen. Mit dem Hochleistungsgranulat Geohumus steht nun ein Bodenhilfsstoff made in Germany zur Verfügung, dessen wasserspeichernde Kraft bereits zur Bekämpfung der Wüstenausbreitung sowie bei land- und forst­wirtschaftlichen Rekultivierungsmaßnahmen genutzt wird. Doch die Einsatzmöglich­keiten sind weitaus vielfältiger: Auch heimische Garten- und Landschaftsbauer, Golfplatzbetreiber, Gärtner, Winzer und nicht zuletzt auch der Garten- und Balkonliebhaber sollen künftig von den wasserspeichernden Eigenschaften von Geohumus profitieren. Sei es, um Kosten und Zeitaufwand für die Bewässerung zu sparen oder auch um einen wichtigen Beitrag zur Schonung begrenzter ökologischer Ressourcen zu leisten.

Von Deutschland in die Welt: Geohumus - eine Erfindung made in Germany
Die Erfindung von Geohumus basiert auf einem Stoff, der bereits Mitte der 70er Jahre die Wissenschaft revolutionierte und seitdem weltweit in jeder Babywindel zum Einsatz kommt: Der Superabsorber aus Polyacrylsäure. Seine enormen Wasserspeichereigenschaften begeisterten auch Dr. Wulf Bentlage: Der Visionär wollte die chemische Verbindung für die Landwirtschaft nutzbar machen. Doch was bei den Babywindeln erwünscht war, entpuppte sich in der landwirtschaftlichen Anwendung als Nachteil: Weil herkömmliche Superabsorber Flüssigkeit so fest binden, konkurrieren sie mit den Wurzeln um das Bewässerungswasser. Außerdem bilden sie ein Gel, das an die Oberfläche wandert und die Bodendurchlüftung verhindert. Sollte die chemische Verbindung auch im Agrarsektor nutzbar sein, so musste sie das gespeicherte Nass wieder an die Pflanzen abgeben und strukturstabil sein. Nach sieben Jahren intensiver Forschung gelang der Durchbruch: Durch die Verbindung der organischen Polymere mit ultrafeingemahlenen Gesteinsmehlen konnte eine neue Produktklasse entwickelt werden, die optimal auf die Anforderungen im Agrarbereich angepasst ist. Die mineralischen Bestandteile wurden so in das Polymer des Superabsorbers eingebunden, dass dieses bei Wasseraufnahme strukturstabil blieb – das Granulat Geohumus war erfunden. 2005 gründete der Unternehmer und Geschäftsführer Wulf Bentlage die Firma Geohumus International GmbH, um das Produkt zur Serien- und Marktreife zu bringen.

Ausgezeichnet
Erste Erfolge ließen nicht lange auf sich warten: Im Frühjahr 2005 gewann die Firma den Frankfurter Gründerpreis, 2006 den Deutschen Gründerpreis in der Kategorie Konzept. Bis heute folgten zahlreiche weitere Auszeichnungen und Nominierungen, die dem Unternehmen erhebliche Aufmerksamkeit bescherten – auch seitens potentieller Investoren. So kam es 2009 zum Einstieg der SKion GmbH, einer Beteiligungsholding von Susanne Klatten, die seitdem rund 30 Prozent der Anteile an dem innovativen Start-up mit Tochterfirmen in den USA hält. Für Wulf Bentlage eine wichtige Entwick­lung, die ihm und seinem 20-köpfigen Team künftig nicht nur den Aufbau einer soliden Vertriebsstruktur ermöglicht. Die Geohumus International GmbH will die Finanzierung auch dazu nutzen, sich weiterhin wichtigen ökologischen Projekten widmen zu können.

Geohumus ist mittlerweile in zahlreichen globalen Referenzprojekten eingesetzt worden: Ob in den Gärten des Bundeskanzleramts und der Rockefellers, auf Königsfarmen in Saudi-Arabien, auf renommierten Golfplätzen und in Reithallen von Olympiasiegern - das Granulat überzeugt weltweit. Für den Reitsport wurde Geohumus weiterentwickelt: Basierend auf dem Granulat entstand das Produkt Geohorse, das Reitböden optimiert, indem es die Staubbildung erheblich reduziert und Trittfestigkeit sowie Elastizität des Bodens verbessert.

Prinzip "molekulares Einkaufsnetz"
Geohumus besteht zu 25 Prozent aus Superabsorbern und zu 75 Prozent aus ultrafein gemahlenem Lavagesteinsmehl, das in das dreidimensionale Polymer-Netzwerk chemisch eingebunden ist. Dadurch ist ein Stoff entstanden, der im Boden das 40-fache seines Eigengewichts an Wasser speichert und es – anders als bei der Babywindel – bei Bedarf wieder an die Wurzeln abgibt. „Wie ein molekulares Einkaufsnetz“, erklärt Wulf Bentlage, der mit Geohumus eine Weiterentwicklung herkömmlicher Superabsorber zur Marktreife gebracht hat. Denn die mineralischen Inhaltsstoffe von Geohumussorgen für die Strukturstabilität des Granulats und verhindern bei Wasseraufnahme die Bildung von Hydrogelen. Dadurch werden die natürlichen Stofftransporte im Boden sowie dessen Lebensraumfunktion für eine Vielzahl von Organismen sichergestellt. Sickerwasserverluste werden verringert und der Anteil an pflanzenverfügbarem Wasser im Boden erhöht sich. Das Ergebnis ist eine effizientere Nutzung von Wasserressourcen, außerdem wird die Auswaschung von wertvollen Pflanzennährstoffen reduziert, so dass Geohumus zusätzlich die Düngewirkung erhöht. In einem Feldversuch, der unter der Leitung des Instituts für Landschaftsökologie und Ressourcenmanagement an der Universität Gießen im ägyptischen Ismailia durchgeführt wurde, konnte Geohumus beispielsweise bei gleichzeitiger Wassereinsparung den Ertrag von Mangobäumen um ein Drittel steigern – die Früchte waren sogar einen Monat früher reif. Durch die ständigen Quell- und Schrumpfprozesse des Geohumus Granulats im Boden wird zudem der Porenraum zugunsten höherer Infiltrationsraten und verbesserter Belüftung positiv verändert.

Umweltfreundlich und ungiftig
Im Jahr 2007 wurde das Unternehmen mit dem Umweltpreis der Stiftung Arbeit und Umwelt des Umweltministeriums NRW ausgezeichnet. Zuvor wurde in zahlreichen Tests bewiesen, dass Geohumus nicht toxisch ist und biologisch abgebaut werden kann: Das Granulat wird nach fünf bis zehn Jahren durch Mikroorganismen zersetzt und zerfällt in Gesteinsmehle sowie CO2 und Wasser. Die Justus-Liebig-Universität Gießen bestätigt, dass Geohumus ein sehr hohes Quellvermögen und eine niedrige elektrische Leitfähigkeit hat. Der pH-Wert liegt in dem für Pflanzen geeigneten Bereich. Tests zur Qualitätssicherung werden zudem ständig durch das Qualitätssiche­rungslabor der AllessaChemie in Frankfurt durchgeführt. Zusätzlich unterliegt Geohumus einer beständigen eigenen Qualitätskontrolle, um eine gleichbleibend hohe Qualität sicherzustellen.

Pressekontakt
Goerke Public Relations GmbH, Luxemburger Straße 171, 50939 Köln,
Telefon: (0221) 39 09 31-0, E-Mail: info@goerke-pr.de


Geohumus International GmbH, Carl-Benz-Str. 21, 60386 Frankfurt,
Telefon: (069) 444 777, Fax: (069) 333 222 11,
E-Mail: info@geohumus.com, Internet: www.geohumus.com