
Mittlerweile ist fast ein Fünftel unserer Erde von Wüsten bedeckt, täglich verlieren wir weitere Flächen fruchtbares Land. Wüstenbildung kann durch Klimaveränderung und ausbleibenden Regen, aber auch durch menschliche Einflüsse, wie zum Beispiel Überweidung oder unangepasste ackerbauliche Nutzung, verursacht werden.
Der Rückgang der Vegetation ist sowohl Folge als auch Ursache von Bodendegradation. Die nachhaltige Wiederherstellung der Vegetationsdecke stellt eine effektive Maßnahme dar, um die verschiedenen Funktionen eines Bodens wiederherzustellen sowie einer weiteren Degradation entgegenzuwirken.
Erfolgreiche Versuche in Tunesien und Saudi-Arabien haben gezeigt, dass Geohumus in ariden Gebieten einen wertvollen Beitrag zur Bekämpfung der Desertifikation leistet und für den Einsatz in sandigen Böden bestens geeignet ist.
Geohumus wird direkt in den Boden eingemischt und absorbiert das Wasser, das normalerweise durch oberflächliches Abfließen, Versickerung und Verdunsten verloren geht. Geohumus quillt auf wie ein Schwamm, speichert bis zum 40-fachen des Eigengewichtes an Wasser und erhöht so die Wasserhaltekapazität besonders bei sandigen Böden signifikant. Das gespeicherte Wasser kann die Pflanze nach Bedarf über die Wurzeln aufnehmen.
Geohumus stimuliert das Wachstum von Pflanzenwurzeln. Pflanzenwurzeln finden in Geohumus Partikeln ein günstiges Milieu reich an Wasser, Sauerstoff und Nährstoffen. Diese Umgebung sorgt für eine optimale Entwicklung der Wurzeln und ein erhöhtes Wurzelwachstum.
Mit dem absorbierten Wasser werden auch die darin gelösten Nährstoffe im Wurzelbereich gespeichert und können damit effizienter genutzt werden. Die Nährstoffauswaschungen werden deutlich reduziert.
Das Quellen und Schrumpfen bei Wasseraufnahme und -abgabe lockert den Boden. Durch die Verbesserung der Bodenstruktur werden Bodenleben und die mikrobielle Aktivität stimuliert und die Nachlieferung von Pflanzennährstoffen begünstigt.
Die Kombination aus verbesserter Wasserversorgung, besserer Nährstoffausnutzung, Stimulierung des Bodenlebens und bessere Durchwurzelung sorgt für eine Stärkung der Pflanzen. Je nach Pflanzenart entstehen mehr Biomasse, eine deutliche Ertragssteigerung, mehr Blüten und die Blütezeit dauert länger an.
Da ein großer Teil des Wassers nach dem Aufbringen auf das Feld verdunstet, bleiben Salze und Mineralien auf der Bodenoberfläche zurück. Durch Zugabe von Geohumus kann die Wasserzugabe und damit die Salzzufuhr deutlich reduziert werden.
Gesundheitliche Unbedenklichkeit und Umweltverträglichkeit: Geohumus ist absolut unschädlich für Gesundheit und Umwelt. Das ist das Ergebnis zahlreicher toxikologischer und ökotoxikologischer Gutachten. Mechanische Bearbeitung sorgt für die physikalische Zerkleinerung der Geohumus-Aggregate, während Pilze und Bakterien für den biologischen Abbau des Materials sorgen können.
Zertifikate und Studien, die den unbedenklichen Einsatz von Geohumus belegen, finden Sie hier.
Zurück zu Profianwender