Rekultivierung

Devastierte Flächen, die zum Beispiel durch Tagebau, Deponieflächen, Straßenbau oder auf ehemaligen Produktionsstätten entstehen, können und müssen rekultiviert, das heißt in ihren früheren oder einen anderen natürlichen Zustand zurückgeführt werden. Die Böden dieser zerstörten wüstenhaften Landschaften sind meist nährstoffarm, sandig und mit Chemikalien, Schwermetallen oder Öl verseucht.

Geohumus als wasserspeichernder Bodenhilfsstoff trägt zur Wiederbesiedlung degradierter Flächen bei.

Erhöhung der Wasserhaltekapazität

Geohumus wird direkt in den Boden eingemischt und absorbiert das Wasser, das normalerweise durch oberflächliches Abfließen, Versickerung und Verdunsten verloren geht. Geohumus quillt auf wie ein Schwamm, speichert bis zum 40-Fachen des Eigengewichtes an Wasser und erhöht so die Wasserhaltekapazität besonders bei sandigen Böden signifikant. Das gespeicherte Wasser kann die Pflanze nach Bedarf über die Wurzeln aufnehmen.

Bessere und schnellere Durchwurzelung

Geohumus stimuliert das Wachstum von Pflanzenwurzeln. Pflanzenwurzeln finden in Geohumus-Partikeln ein günstiges Milieu reich an Wasser, Sauerstoff und Nährstoffen. Diese Umgebung sorgt für eine optimale Entwicklung der Wurzeln und ein erhöhtes Wurzelwachstum.

Bessere Nährstoffausnutzung

Mit dem absorbierten Wasser werden auch die darin gelösten Nährstoffe im Wurzelbereich gespeichert und können damit effizienter genutzt werden. Die Nährstoffauswaschungen werden deutlich reduziert.

Bodenstruktur und Bodenleben

Das Quellen und Schrumpfen bei Wasseraufnahme und -abgabe lockert den Boden. Durch die Verbesserung der Bodenstruktur werden Bodenleben und die mikrobielle Aktivität stimuliert und die Nachlieferung von Pflanzennährstoffen begünstigt.

Gesündere Pflanzen und Erntemehrertrag

Die Kombination aus verbesserter Wasserversorgung, besserer Nährstoffausnutzung, Stimulierung des Bodenlebens und bessere Durchwurzelung sorgt für eine Stärkung der Pflanzen. Je nach Pflanzenart entstehen mehr Biomasse, eine deutliche Ertragssteigerung, mehr Blüten und die Blütezeit dauert länger an.

Immobilisierung von Schwermetallen

Mit dem Einsatz von Geohumus wird die Mobilität der im Boden enthaltenen Schwermetalle, wie zum Beispiel Zink, Kupfer und Cadmium verringert.

Frostschutz bei unerwartetem, kurz anhaltendem Kälteeinbruch

Geohumus steigert die Wärmespeicherkapazität des Bodens und schützt so die Wurzeln vor dem Erfrieren. Frostschäden durch kurz anhaltende Temperaturschwankungen in Gefrierpunktnähe werden durch Geohumus vermindert.

Biologische Verträglichkeit und gesundheitliche Unbedenklichkeit

Gesundheitliche Unbedenklichkeit und Umweltverträglichkeit: Geohumus ist absolut unschädlich für Gesundheit und Umwelt. Das ist das Ergebnis zahlreicher toxikologischer und ökotoxikologischer Gutachten. Mechanische Bearbeitung sorgt für die physikalische Zerkleinerung der Geohumus-Aggregate, während Pilze und Bakterien für den biologischen Abbau des Materials sorgen können.
Zertifikate und Studien, die den unbedenklichen Einsatz von Geohumus belegen, finden Sie hier.

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